Mein CO2 - Verbrauch

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Tod im Schleppnetz - Die letzten 45 ihrer Art

Küste Neuseelands Nur vor der Küste von Neuseelands leben die Maui - und Hector-Delfine. Diese sind vom Aussterben bedroht.

 

Sowohl der Bestand der Maui-Delfine als auch der der Hector-Delfine ist seit den 70er Jahren rapide gesunken. Von den ehemals 29.000 Hector-Delfinen leben heute nur noch ungefähr 8000. Noch schlimmer ist es um die Maui-Delfine (eine Unterart der Hecor-Delfine) bestellt, denn von ihnen gibt es nur noch ca. 45 Tiere. Davon sind nur noch etwa zehn Tiere gebärfähige Weibchen. Beide Arten leben ausschließlich vor der Küste Neuseelands in einem Küstenabschnitt von etwa 50 km Länge und in Wasser bis zu etwa 100 Metern Tiefe. Es sind die kleinesten Delfinarten der Welt (Mauis: nur etwa eineinhalb Meter groß) und wohl auch die bedrohtesten. Laut NABU und Expertenmeinungen werden die Maui-Delfine bis 2030 ausgestorben sein, wenn nicht bald etwas zu ihrem Schutz unternommen wird.

 

Dabei wäre es doch so einfach, das Aussterben der Delfine zu verhindern!

Die betreffende Küstenzone müsste für die Fischerei verboten werden. Denn durch die Fangmethode des Kiemenfischens verfangen sich immer wieder Delfine in den Netzen (=Beifang) und müssen dann qualvoll ertrinken, da sie nicht zum Luftholen an die Wasseroberfläche gelangen. Vor allem müssten Schlepp- und Stellnetze in dem Lebensraum der Delfine verboten werden. Auch Gas- und Ölförderungen sowie seismische Tests bedrohen das Leben der Tiere. Bei Ölunfällen gelangt das Öl ins Wasser, anschließend nehmen es die Tiere über Nahrung, Haut oder Augen auf und werden krank oder sterben. Die Schallwellen der Tests verwirren  und verscheuchen die Tiere aus ihrem gewohnten Lebensraum. Sie sind durch sie nicht mehr in der Lage, ihre Beute ausfindig zu machen oder miteinander zu kommunizieren. (siehe auch: https://www.nabu.de/news/2015/03/18501.html)

 

Ein weiteres großes Problem ist, dass sich die Tiere erst ab einem Alter von 6-9 Jahren Junge bekommen und dann auch nur alle 2-4 Jahre ein einziges Kalb. Das führt dazu, dass sich eine Gruppe von 50 Delfinen pro Jahr um höchstens ein Tier vermehren kann. Das bedeutet eine extreme Gefährdung. Und obwohl die Art deswegen nur einen Todesfall alle 10-23 Jahre überstehen könnte, sterben jedes Jahr um die fünf der letzten Maui-Delfine.

 

Trotz der Verantwortung und dem zu verlierenden Ruf als "umweltbewusstes Land", kommt Neuseeland den Forderungen aus wirtschaftlichen Gründen bisher nicht nach und nimmt damit sowohl den Verlust ihres guten Rufes als auch das Aussterben der Delfinarten in Kauf.

Wenn der Lebensraum der Tiere geschützt würde, könnte sich der Bestand der Maui-Delfine innerhalb der nächsten 87 Jahre auf etwa 500 Tiere erholen.

 

 

 

Helfen:

Mehrere Naturschutzorganisationen riefen dazu aus, keinen Fisch mehr aus Neuseeländischen regionen zu kaufen, bis sich die Schutzmaßnahmen für die Tiere verbessert haben.

 

"NABU" bietet zum Schutz dieser Tiere eine Spendenaktion an. Wenn sie spenden wollen können sie das hier tun:

https://www.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/12945.html

Patenschaften für Delfine bietet die Organisation "ProWildlife" an:

https://www.prowildlife.de/Patenschaft?gclid=CPP8rsrRrsoCFUeVGwodAFwFVQ

 

Wir versuchen bei Vorschlägen wie diesen möglichst seriöse und bekannte Organisationen herauszusuchen, damit das gespendete Geld auch wirklich dort ankommt, wo es gebraucht wird. Jedoch können wir nicht dafür garantieren.

 

 

Projektblatt des Nabu zu diesem Thema:

https://www.nabu.de/imperia/md/content/projektblatt-delfine.pdf

 

 

 

Quellen:

http://www.tz.de/leben/tiere/seltenster-delfinart-welt-droht-ende-zr-5135803.html

http://www.wwf.de/2012/august/kleinster-delfin-der-welt-kurz-vor-der-ausrottung/

https://www.change.org/p/save-maui-s-dolphins-from-extinction

http://www.stern.de/panorama/wissen/natur/das-aussterben-der-maui-delfine--eine-umweltkatastrophe-in-neuseeland-6313616.html

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/robben-und-wale/maui-delfin/

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/robben-und-wale/maui-delfin/13456.html

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/robben-und-wale/maui-delfin/HintergrundMauis01.html

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/robben-und-wale/maui-delfin/hectordelfin001.html

https://www.nabu.de/news/2015/05/16187.html

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/robben-und-wale/maui-delfin/maui-delfin001.html

https://www.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/16400.html

https://www.nabu.de/news/2014/11/17352.html

https://www.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/12945.html

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Töten für Geld - Die Großwildjagd

Afrika Für einen bestimmten Preis kann hier jeder - und zwar wirklich jeder - ein Tier töten und es sich anschließend ausgestopft zuhause ins Wohnzimmer stellen.

 

 

In manchen Ländern Afrikas (beispielsweise Namibia) ist es legal, Tiere wie Löwen, Elefanten oder Nashörner abzuschießen. Das machen sich bestimmte Organisationen zu Nutze und bieten Großwildjagden für Touristen an. Diese bezahlen dann viel Geld (etwa für einen Löwen meist zwischen 18.000 und 54.000 Euro, für andere Tiere je nachdem etwas mehr oder etwas weniger) um ein paar Tage den wilden Tieren nachzujagen und sie letzten Endes zu erschießen. Anschließend fliegen sie mit dem erlegten Tier zurück in ihr Heimatland, lassen es präparieren und sind stolz auf ihre selbst geschossene Trophäe, die von nun an im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder - bei einem Hobbyjäger - im Trophäenzimmer seinen neuen Platz findet. 

Bei ihren Jagden geht es ihnen vor allem darum, sich mächtig zu fühlen, sie erlangen das Gefühl als wären sie der Herrscher über Leben und Tod. Außerdem freuen sie sich auf den Nervenkitzel bei der Jagd.

Laut dem Tierschutzverein "Pro Wildlife" reisen dafür jährlich rund 18.000 Menschen nach Afrika und töten dabei um die 100.000 Tiere. Noch einmal: 100.000 tote Tiere jährliche, und das nur weil die Menschen Spaß daran haben, sie zu töten!

 

Ein sehr großes Problem ist dabei außerdem, dass die Jäger besonders auf große und kräftige Tiere zielen, um sich später damit brüsten zu können, ein so prachtvolles Tier erlegt zu haben. Doch genau diese Tiere sind es, die wichtig für den Fortbestand der Art sind. Würden die Jäger nur die kranken oder schwachen Tiere erschießen wäre diese Großwildjagd also gar kein so großes Problem, da dadurch die Arten nicht noch zusätzlich gefährdet würden.

 

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam diese Art der Freizeitbeschäftigung nachdem ein Zahnarzt den Löwen "Cecil" erlegte (Sommer 2015, Simbabwe), der von Forschern der Universität Oxford beobachtet wurde und dafür mit einem Peilsender ausgestattet war. Außerdem war er aufgrund seiner schwarzen Mähne im ganzen Land bekannt. Nach seinem Tod empörten sich viele Menschen über die Großwildjagden. Von der Regierung wurde daraufhin ein Jagdverbot verhängt, das jedoch schon nach kurzer Zeit wieder aufgehoben wurde.

Ein ebenfalls sehr großes Problem bei der dabei, das auch hier zutage kam, ist, dass die Tiere aus der Entfernung nicht richtig getroffen und so oft nur angeschossen oder verletzt werden und anschließend stundenlang im Sterben liegen, bis die Jäger das Tier gefunden und es durch einen - in diesen Fällen - erlösenden Schuss getöten haben. Dabei leiden diese Tiere starke Qualen. Man muss beachten, dass Tiere zum Teil die gleichen Empfindungen und Gefühle wie Menschen haben. Der Löwe Cecile beispielsweise wurde bei Nacht mit einer Amboss angeschossen und es brauchte mehrere Stunden bis sein Jäger - ein Zahnarts aus Minnesota - ihn finden und erlösen konnte.

 

Dieses Töten für Geld hat dabei aber zwei wichtige Vorteile:

Zum einen wird, aufgrund der hohen Kosten für eine solche Großwildjagd, die wirtschaftliche Lage der afrikanischen Länder verbessert, sodass mehr Geld in den Naturschutz gesteckt werden kann. Von diesem Geld können beispielsweise Naturschutzgebiete bezahlt und errichtet werden.

Zum anderen macht erst die Jagd die Menschen darauf aufmerksam, dass diese Tiere schützenswert sind. In Afrika galten für lange Zeit Tiere wie Elefanten als "Ungeziefer". Durch die verstärkte Jagd auf sie werden die Afrikaner darauf aufmerksam, dass sie geschützt werden müssen um auch weiterhin als Einnahmequelle zu dienen.

Der namibische Naturschutz-Minister Pohamba Shifeta meinte, dass sobald die Großwildjagden aufhören, auch der Naturschutz nicht mehr funktionieren würde.

 

Die Frage ist aber doch: Kann es sein, dass unschuldige Tiere nur wegen dem Nervenkitzel bei der Jagd oder dem Machtgefühl der Jäger getötet werden dürfen? Darf man unschuldige Wesen nur deswegen einfach umbringen? Auch wenn diese Jagd zum Teil noch positive Folgen hat, kann man damit auf keine Fall den Tod so vieler Lebewesen rechtfertigen. Außerdem gehören viele der geschossenen Tiere zu gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Arten. Beispielsweise gibt es nur noch weniger als 40.000 Afrikanische Löwen in freier Wildbahn und trotzdem wird die Jagd auf sie nicht gestoppt. Wenn die Menschen weiterhin so handeln, werden viele Tierarten in Zukunft nur noch in Büchern zu bewundern sein.

 

Es muss andere Möglichkeiten geben, den Naturschutz in diesen Ländern aufrechtzuerhalten ohne dabei so viele Leben zu vernichten und das Bestehen bedrohter Arten zu gefährden!

 

 

Helfen:

Eine Petition zu diesem Thema könnt ihr Unterschreiben unter:

https://support.worldwildlife.org/site/Advocacy?pagename=homepage&cmd=display&page=UserAction&id=664

 

 

Quellen:

http://web.de/magazine/wissen/grosswildjagd-kostet-nashorn-toeten-31260560

http://www.sueddeutsche.de/panorama/trophaeenjagd-in-namibia-von-wegen-boese-1.2654437

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/37839/Jagen-Sie-jetzt-nichts

http://www.alternet.org/environment/bigger-story-behind-killing-cecil-lion-media-overlooked

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